Energieausweis – Tipps und Ratschläge!
Wer verkauft, vermietet oder verpachtet, muss zwangsläufig einen Energieausweis vorlegen.
Info unter: www.dena-energieausweis.de.

Als Besitzer eines selbst genutzten Hauses wird Ihnen niemand vorschreiben, dass Sie einen Energieausweis haben müssen. Es sei denn, Sie wollen selbst wissen, wie es um Ihren Energieverbrauch aussieht. Viele wohnen in einem Zweifamilienhaus, Heizung und Warmwasser werden oft mittels einer Anlage mit Brennwerttechnik und Erdgas (Pfalzgas) bereit gestellt. Alleine schon wegen der Ermittlung der Verbrauchsdaten sollte jede Wohneinheit einen Wärmezähler in den Heizkreislauf eingebaut haben. Dieser ermittelt exakt den Energieaufwand in kwh (Kilowattstunden).
Die Pfalzgas GmbH rechnet die m³-Angabe des Gaszählers auch in kwh um. Also eine recht einfache Handhabe, den jeweiligen m²-Verbrauch pro Jahr auszurechnen. Das verbrauchte Warmwasser misst man mit je einem zentralen Wasserzähler und eine einfache Dreisatzrechnung ergibt die geldwerten Beträge. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass man nur eine Grundgebühr zahlen muss. Mit einem KfW 50 Energiesparhaus spart man bares Geld, Monat für Monat.
Wir ratn: Grundsätzlich einen Wärmezähler für die Heizung und einen Wasserzähler für den Warmwasserverbrauch einzubauen, nur dann können Sie genaue Energieangaben machen.
Energieausweis für Mehrfamilienhäuser:
Hier müssen Sie sich an den Versorger wenden, denn der Energieausweis wird in der Regel für das ganze Haus ausgestellt und nicht nur für eine Wohnung. Bei Mietwohnungen in kleineren Wohneinheiten liegt meistens eine Kaltmiete zugrunde, da Gas und Strom vom Mieter direkt bezahlt werden können. Der Gasversorger kann in seinen Unterlagen auf die Verbrauchswerte der letzten 3 Jahre zurückgreifen und somit den verbrauchsorientierten Energieausweis ausstellen. Z.Zt. € 80,-- bis 5 WE.
Die Dienstleister der jeweiligen Versorger geben gerne weitere Auskünfte.
Kritik: Wie wollen die zur Ausstellung eines Energieausweises berechtigten Personen ermitteln, wie viel Energie in die Heizung und wie viel ins warme Wasser geflossen ist. Ich habe Wohnungen erlebt mit 8 m³ Wasserverbrauch im Jahr (eine Person mit abendlichem Studiobesuch). Jetzt wohnen 2 junge Leute in der Wohnung und verbrauchen 120 m³/Jahr. Ratgeber für alle: Wärmezähler und Warmwasseruhr immer einbauen!
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